Förderkader 2020/2021

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Talentschmiede Förderkader


Der Kader im Jahre 2020


Bereits seit vielen Jahren wird sich in unserer Vereinigung in besonderem Maße um junge und motivierte Schiedsrichter*innen (SR) gekümmert. Immer mit dem Ziel, die jeweiligen Personen in ihren aktuellen Lebens- und Schiedsrichter-Phasen beratend zu begleiten und sie bestmöglich auf kommende, „höhere“ Aufgaben vorzubereiten.

Eine Form dieses Kümmerns ist der Förderkader (FöKa), dessen Leitung seit Beginn dieser Saison in den Händen von KSA-Mitglied Yannic Römer-Lenssen liegt. In enger Abstimmung mit KLW Tim Binstadt sowie Mitgliedern des Lehrstabes wird mit den 13 ausgewählten Nachwuchsschiedsrichter*innen auf unterschiedlichste Weise gearbeitet.

Um für die Berufung in den Förderkader in Frage zu kommen, wurden vor Saisonbeginn eigene Qualifikationsrichtlinien definiert. Grundsätzliche Anforderungen sind beispielsweise das Alter (mind. 14 bis max. 24 Jahre) sowie die Erfahrung als Schiedsrichter*in (mind. Zwei aktive Jahre und mind. 20 geleitete Spiele). Durch diese Maßnahme können zahlreiche grundlegende Kenntnisse sowie ein gewisses Leistungsniveau vorausgesetzt werde, so dass die inhaltliche Arbeit detaillierter, einheitlicher – und damit ansprechender – gestaltet werden kann.

Die folgenden Personen sind Mitglieder des aktuellen Förderkaders:
Lukas Goldmann // Antonia Janssen // Pascal Kischel // Ozan Kocaman // Refik Kocoglu // Lukas Koser // Thorben Kreiser // Mark Löchner // David März // Adrian Salzmann // Lukas Schütz // Antonio Todisco // Stephan Wieneke

Aufgrund des Alters der meisten FöKa-Schiedsrichter*innen, sowie unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Schiedsrichterei letztendlich „nur“ ein Hobby ist, ist der wesentliche Bestandteil unserer Arbeit jedoch der Spaß. Im Rahmen der monatlichen Sitzungen wird daher darauf geachtet, die Gestaltung bestmöglich an die Bedürfnisse und Wünsche der Kadermitglieder anzupassen und für ausreichend Abwechslung und Entertainment zu sorgen.

Getreu dem Motto „Fördern und Fordern“ sind allerdings auch klare Regeln und Erwartungen formuliert. Der Förderkader soll als Chance und Privileg empfunden werden und die Basis des Zusammenarbeitens sind Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit sowie das Bewusstsein (oder –werden) über die eigene Vorbildfunktion.

Trotz widriger Umstände lässt sicher bereits als Zwischenfazit festhalten, dass die jungen Schiedsrichter*innen den Förderkader inhaltlich mit Leben füllen, die Leistungen auf den Plätzen den Erwartungen entsprechen und eine – wenn auch erst kleine – positive Entwicklung zu erkennen ist.

So soll es sein! 😀



Förderkadertreffen in Zeiten von Corona


Wie auf alle anderen Menschen und Gruppen, hatte und hat die Pandemie auch auf den Förderkader enorme Auswirkungen. Konnte das erste Treffen im Spätsommer dieses Jahres noch als Präsenzveranstaltung – unter Beachtung der AHA Regel – stattfinden, sollten alle weiteren Termine in größerer Runde fortan digital stattfinden.

Die monatlichen Sitzungen konnten jedoch ausgesprochen kurzweilig gestaltet werden. Regelkunde und Lehrarbeit wurden beispielsweise mit kleinen Wettkämpfen und -einsätzen geschmückt, so dass dieser vermeintlich trockene Part der Sitzung schon deutlich aufgelockert werden konnte. Zudem wurden regelmäßig persönliche Themen besprochen und die Sitzungen jeweils mit einem Spiel oder einem (technisch leider gescheiterten) Videoquiz beendet.

Da jedoch die körperliche und geistige Fitness ein wesentlicher Bestandteil unseres Hobbies sind, wurde für die Schiedsrichter*innen des Förderkaders vor Weihnachten noch ein individuelles Koordinations- und Fitnesstraining angeboten.

In Abstimmung mit dem städtischen Ordnungsamt sowie der TSG Darmstadt durften die Teilnehmer*innen in ca. 45 minütigen Einzeltrainings ihr Können beweisen.

Johannes Collatz absolvierte mit den Schiedsrichter*innen zahlreiche Intervallläufe und verlangte den Teilnehmenden mit Sprint- und Reaktionstests konditionell einiges ab. Der zweite Part der Übungseinheit forderte die SR koordinativ und stellte Bewegungsabläufe und Motorik auf die Probe. Mit Hilfe einer Laufleiter, eines Balles und farbigen Hütchen mussten vorab definierte Laufmuster bewältigt und zusätzliche Aufgaben erledigt werden.

Der Trainingstag wurde gut angenommen und wird sicherlich im kommenden Jahr – dann hoffentlich als Gurppentraining – wiederholt.



Gestaltung und Mitwirkung


Neben den unabdingbaren Grundlagen wie Regelsicherheit, Regelanwendung oder Lauf- und Stellungsspiel, ist es ein weiteres Ziel, die Schiedsrichter*innen auch über den Tellerrand hinausblicken zu lassen und sie in anderen, allgemeineren Bereichen zu schulen und zu entwickeln.

Beispielsweise in der Kommunikationsfähigkeit, im Konfliktmanagement oder im Bereich Entscheidungsprozesse.

Hierfür stellen auch Vorträge oder Workshops von und mit externen Fachleuten eine sinnvolle Möglichkeit dar. Solltet ihr also jemanden kennen (der jemanden kennt), der für einen solchen Vortrag in Frage käme, teilt dies bitte schriftlich mit oder sprecht mich direkt an. Kontakt: yannic.roemer-lenssen@sr-da.de

Da die Schulung unserer Schiedsrichter*innen letztendlich auch den Vereinen zugutekommt, gilt die oben formulierte Bitte auch – vielleicht sogar in besonderem Maße – für Euch, liebe Vereinsvertreter*innen. Vielen Dank!